
Steko ist hoch belastbar. Die hervorragende Tragfähigkeit ist das Resultat einer intensiven und systematisch geführten Entwicklungsarbeit im Prüflabor (Eidg. Technische Hochschule) und in der Baupraxis. Die Resultate der Untersuchungen sind in der Bemessungsrichtlinie "Grundlagen der Berechnung und Bemessung zur Steko-Bauweise" enthalten. Die aktuelle, erhältliche Arbeitsunterlage lautet: Version 1.0, 10.01.2001
In Deutschland ist die Steko-Bauweise von der Anstalt des öffentlichen Rechts (Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin) zugelassen. Die Zulassungsnummer (Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) lautet: Z-9.1-464


Bereits in der Rohbauausführung weisen die Steko Wände ausgezeichnete Dämmeigenschaften auf. Die zusätzliche Dämmung auf den Aussenwänden verbessert den Wärmeschutz nochmals und prädestiniert das Steko System auch für den Bau von Minergie-, Niedrig- und Passivenergiehäusern. Der ganze Wandaufbau wird diffusionsoffen ausgeführt. Die Temperatur- und Feuchteregulierung geschieht über die Poren und Zellen des massiven Holzes ganz wie bei der menschlichen Haut.
Steko bietet gute und einfache Methoden, hohe Ansprüche an den Schallschutz zu erfüllen. Mit Gips beplankte Steko-Wände ergeben ein Schalldämmmass von mehr als Rw = 40 dB. Die Hohlräume der Steko-Module können auch mit grobkörnigem Sand gefüllt werden. Diese einfache Methode ergibt bei geringem Aufwand ein gutes Schalldämmmass von Rw = 48 dB. Mit verschiedenen Beplankungsmaterialien oder zweischichtigen Konstruktionen kann der Schallschutz nochmals erhöht werden, sofern höchste Anforderungen an die Lärmempfindlichkeit zu erfüllen sind.
Dämmstärke d | u-Wert | Wandstärke |
|---|---|---|
60 mm | 0.24 W/m2K | 295 mm |
80 mm | 0.21 W/m2K | 315 mm |
100 mm | 0.19 W/m2K | 335 mm |
120 mm | 0.17 W/m2K | 355 mm |
140 mm | 0.15 W/m2K | 375 mm |
160 mm | 0.14 W/m2K | 395 mm |